11.09.2012

Holzfachschule Bad Wildungen - Holm Pfeiffer im Aufsichtrat

Durch die Einbeziehung weiterer Branchen in das Kontrollgremium hat das hessische Tischlerhandwerk seine Ankündigung, die Schule ungeachtet der Trägerschaft breit aufzustellen, in die Tat umgesetzt.

Reinhard Nau, der Präsident des Hessischen Tischlerhandwerks steht an der Spitze des Aufsichtsrates der Holzfachschule Bad Wildungen, sein Stellvertreter ist Ulrich Hermann, der Präsident des Bundesverbandes Modell- und Formenbau. Nachdem die Holzfachschule Bad Wildungen gemeinnützige GmbH, eine 100%ige Tochter des Fachverbandes Leben Raum Gestaltung Hessen, Anfang Juli 2012 die insolvente Bildungseinrichtung in der nordhessischen Kurstadt übernommen hat, konstituierte sich nun das Kontrollgremium der „neuen" Holzfachschule. Dem Aufsichtsrat gehören neben den Tischlern Uwe Bremer (IMA International GmbH, Aßlar), Wolfgang Kramwinkel (Heinrich Kramwinkel GmbH, Mühlheim), Reinhard Nau (Fus + Sohn, Kirchhain) und Holm Pfeiffer (Pfeiffer & Söhne GmbH, Aßlar) und dem „Modellbauer" Ulrich Hermann (Modellbau Hermann, Siegen) der Sägewerker Rudolf Alpmann (Carl Alpmann Sägewerk und Kistenfabrik, Salzkotten) sowie als Vertreter des Holzhandels Jörg Ludwig Jordan (W & L Jordan GmbH, Kassel). Durch die Einbeziehung weiterer Branchen in das Kontrollgremium hat das hessische Tischlerhandwerk seine Ankündigung, die Schule ungeachtet der Trägerschaft breit aufzustellen, in die Tat umgesetzt. Wesentliche inhaltliche Schwerpunkte der konstituierenden Aufsichtsratssitzung im ZHEUS-Gebäude waren neben einem Bericht von Geschäftsführer Hermann Hubing zur finanziellen und personellen Situation sowie hinsichtlich der geplanten Investitionsmaßnahmen vor allem eine breite Diskussion über die zukünftigen Schwerpunkte bei den Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten. Hierbei herrschte breites Einvernehmen darüber, vestärkt nachfrageorientierte Fortbildungsangebote zu konzipieren. Ein Fachbeirat, bestehend aus Verbandsvertreter der Tischler, Modellbauer, Sägewerker, Holzhändler, Verpacker sowie der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie, verstärkt durch „Spiegel-Dozenten“ aus der Holzfachschule sollen hierzu kurzfristig der Geschäftsführung Vorschläge unterbreiten. „Wir wissen, daß aufgrund des demographischen Wandels die „klassischen Angebote“ wie überbetriebliche Lehrgänge und Meisterkurse rückläufig sein werden. Wir müssen daher das Angebots-Portfolio der Schule erweitern und verstärkt auf branchenrelevante Qualifikationsmaßnahmen setzen“ - so Reinhard Nau. Hervorragend qualifizierte Dozenten, ein starkes Unterstützungs-Team sowie eine vorbildliche Ausstattung der Lehrwerkstätten und Seminarräume seien hierfür eine gute Grundlage.

Foto: Holzfachschule Bad Wildungen

Sie werden die nächsten Jahre die Geschicke der Holzfachschule Bad Wildungen prägen (v.l.n.r.): Jörg Jordan, Uwe Bremer, Holm Pfeiffer, Hermann Hubing, Reinhard Nau, Ulrich Hermann, Rudolf Alpmann und Wolfgang Kramwinkel